Mittwoch, 19. November 2014

Kalechips

Ich mag ja grün so gern...
Das ist kein Geheimnis.

Grünkohl gehörte aber (bis vor kurzem) nicht zu meinen Favoriten.


Aber dann - dann kam in der Yogaszene der Hype um kalechips (zu deutsch: Grünkohlchips) auf.
Da ich ja bekanntlich nicht zu den Yogamiezen gehöre und auch nicht jeden Trend mitmache, stand ich dem ganzen erst mal skeptisch gegenüber.

Ja, skeptisch aber auch neugierig. Denn in der Küche neues ausprobieren, das mach ich echt gern.
Vor allem, wenn es so einfach ist:

Also ab in den Bioladen (ist es zu glauben, nur dort bin ich bisher fündig geworden, was den Grünkohl angeht) und ein paar Stängel (nennt man das bei dem Zeuch so?) Grünkohl erworben.

Dabei habe ich festgestellt, dass der echt hübsch ist und sich auch in ner Vase auf dem Tisch gut macht.

Den Grünkohl dann von dem Strunk in der Mitte befreit.
Die Blätter in Chipsgroße Stücke gezupft und gut gewaschen (das ist unglaublich wichtig, glaubt es mir, ich spreche aus Erfahrung - Sandige Chips knirschen ganz besonders unschön). Die sauberen Blätter entweder in einer Salatschleuder vom Wasser befreien oder mit Küchenkrepp trockentupfen.

Im Anschluss aus
ca. 2 Eßl. Olivenöl
1 Eßl. Erdnussbutter
etwas Salz
ein paar Chiliflocken
eine Marinade gemacht und die Grünkohlblätter damit verknetet.

 
Dann auf ein oder zwei Backbleche verteilen. Die Blätter sollten nicht übereinander liegen, dann können sie nicht richtig trocknen.
Und ab in den Ofen. Bei 130 Grad dauert das ganze etwa 40 bis 50 Minuten. Am besten lasst Ihr den Ofen einen Spalt breit offen (einfach nen Kochlöffel in die Tür klemmen), dann kann das Kondenswasser abdampfen. Die Temperatur sollte nicht höher sein, denn wir wollen ja den Grünkohl nicht garen.
Die Chips sind fertig, wenn sie komplett durchgetrocknet sind. Das testet Ihr am besten, indem ihr sie mit dem Finger antippt, sie sind dann pergamentähnlich.

Je nach Geschmack jetzt noch mal etwas salzen und dann LOSKNUSPERN!


Ich bin den grünen Köstlichkeiten total verfallen und auch der große-kleine-Mann findet sie zum anbeißen lecker.

Abend auf der Couch zum Film mal kein schlechtes Gewissen haben, weil frau sich endlos Kohlehydrate reinpfeift und einfach nicht aufhören kann und trotzdem lecker crunchy Chips essen, ist auch mal ne nette Erfahrung.


1 Kommentar:

  1. Super interessant! Ich liebe Kohl, egal ob Rosenkohl, Wirsingkohl, Rotkohl oder Weißkohl. Nur mit Grünkohl bin ich noch nicht warm geworden. Ich kenne ihn nur so komisch matschig mit einer Wurst drin und da ich die Wurst nicht esse, ist der Grünkohl nie auf meinem Speiseplan. Aber das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Erdnussbutter wollte ich sowieso mal wieder kaufen :D

    Liebe Grüße,

    Julia

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