Mittwoch, 1. Oktober 2014

eine Woche all you can Yoga und ihre Folgen


Ich hatte im Sommer bei Jennys Geburtstagsmarathonverlosung von ILOVE SPA eine Woche all you can yoga bei Peace Yoga in Berlin gewonnen.

Schon als ich vor der Entscheidung stand: mitmachen oder lieber nicht, habe ich meinen Bauch entscheiden lassen.

Der Kopf hat gebrüllt und getobt: bist du verrückt? Weißt du was du deinem Körper da zumutest, du Couchpotato? Denkst wohl, nur weil du jetzt ein paar mal joggen warst bist du voll die Sportskanone, oder was?

Und so weiter und so fort...

Aber der Bauch, der hat gesäuselt: mach das. Das wird dir gut tun. Zeit für dich, nur für dich, mach das. Open your mind...

Schon klar auf wen ich gehört habe, nech?

In meiner zweiten Urlaubswoche ging es dann also zu


Schon als ich den Hausflur betreten habe, hat es mich geflasht. Ich war total aufgeregt. Was wird mich erwarten? Wer wird mich erwarten? Oh mein Gott, was mach ich hier nur? Mein Kopf meldete sich: Ha, gleich wirst Du jämmerlich zusammenbrechen, zwischen all den Yoga-Miezen! Ich hab es dir ja gesagt...

Aber im Hausflur wurde ich von einem unglaublich erfrischendem Duft empfangen. Irgendwie ne wilde Mischung aus Zitronengas oder Melisse, Lavendel und Patschuli. Ich wurde ziemlich gleich viel ruhiger und hab mich dann reingetraut.

Bildquelle: https://www.facebook.com/PeaceYogaBerlin/photos/a.414663385323189.1073741828.378988802223981/426747080781486/?type=3&theater
Dort bin ich dann von Boris empfangen worden. Ich hatte zu meinem ersten Termin ausreichend Zeit eingeplant, um in Ruhe zu erklären, warum ich da bin und mich umzuschauen, umzuziehen und mich auf alles einzustellen...

Das war gut, denn bei Peace Yoga wusste niemand, dass ich kommen würde. Moritz, der Inhaber, der auch diesen Mega-Gewinn zur Verfügung gestellt hatte, war zu diesem Zeitpunkt nicht in Berlin, so dass auch nicht nachgefragt werden konnte. Ich hatte erst mal Sorge, dass ich meinen tollen Gewinn nicht würde in meiner Urlaubszeit einlösen können (hatte ich doch fest den Entschluss gefasst, jeden Tag dieses Wochengewinns zu nutzen...), aber diese Sorge war unbegründet.
Ein nettes Lächeln und die Aussage, dass er mal davon ausgeht, dass das wohl stimmen würde später, hatte mich Boris in den Computer aufgenommen und ich konnte nach unten, um mich umzuziehen.


Ja, ich weiß, das Bild ist irgendwie kacke, aber ich find es auch irgendwie gut. Die Umkleide"Räume" sind durch Vorhänge voneinander getrennt und auch hier wird man umfangen von dieser ganz spezielle Duftmix und fühlt sich automatisch gut aufgehoben.

 

Bildquelle: https://www.facebook.com/PeaceYogaBerlin/photos/a.414663385323189.1073741828.378988802223981/426747427448118/?type=3&theater

Als ich dann oben in den Yoga-Raum gegangen bin, war ich überwältigt: Der Raum ist unglaublich hell, groß, einladend. Die gesamte Studioeinrichtung wirkt harmonisch und überhaupt nicht aufdringlich oder aufgesetzt. Es ist einfach umwerfend.

hinter der Wand (hier auf dem Bild gerade zu), befindet sich dann alles an Equipment, was man so gebrauchen kann. Yogamatten, Gurte, Klötze, Decken und seit einiger Zeit auch Bolster und Blackrolls zur freien Verfügung.

Zu meinem Entsetzen kamen jedoch keine vielen Menschen herein, hinter denen ich mich hätte verstecken können...
Nein, ich war mit Johanna (eine wirklich supernette Frau) allein in der von Boris geleiteten open class. Bei Peace Yoga heißt es hierzu: Die „offene“ Klasse für alle Level bietet weniger detaillierte Anleitungen zu den einzelnen Asanas.
War ja klar, wenn dann richtig.
Erstaunlicherweise war es aber dann ganz anders. Boris hat ganz selbstverständlich Rücksicht genommen und die Erklärungen sind doch detaillierter ausgefallen als in allen kommenden open classes, die ich noch so mitgemacht habe (danke Boris).
Johanna ist selbst auch Yogalehrerin, wie sich im Gespräch nach dem geimeinsamen Yogen rausstellte und dementsprechend natürlich total fortgeschritten. Aber das hat überhaupt nichts ausgemacht, denn ich wurde nicht belächelt (aber angelächelt), schon gar nicht ausgelacht, und so offenherzig aufgenommen und angenommen, dass ich mich kein bisschen schämen oder zurückhalten musste.




Nach einer Woche Yoga, und ja, ich war von sieben Tagen an sechs Tagen dort!!!!, habe ich natürlich auch so meine Blessürchen mit nach Hause genommen...
Das waren neben einem echt krassen Muskelkater (der die ganze Woche über wellenförmig über mich kam), diverse blaue Flecken (nicht nur an den Knien) und übel eingerissene Haut an den Füßen
Als ich gemerkt habe, dass ich in einigen Asanas (vor allem im nach unten schauenden Hund) ganz schön rutsche auf der Yogamatte (auch auf der heimischen), habe ich mich auf die Suche nach Abhilfe begeben und ein Yoga Tuch gekauft.
Das ist eine Anschaffung, die ich nur empfehlen kann (und nicht nur bei nassen Händen). Egal wie sympathisch mir alle Menschen sind die ich bei Peace Yoga treffe, bin ich doch froh, dass ich mein Tuch über die Matte schmeißen kann, und somit nur noch in meinem eigenen Schweiß turne.


Nachdem mein Wochengewinn abgeyogt war, war klar, ich werde bei Peace Yoga bleiben. Ich bin von allen, die dort unterrichten total begeistert. Natürlich habe ich auch meine Lieblinge und sehe zu, dass ich diese so oft wie möglich erwische.

Klar, dass ich beim Sommerevent 108 yogis dabei sein musste. Ein wenig Bammel hatte ich zwar schon davor, aber auch das war mal wieder unbegründet.



Mittlerweile habe ich eine neue Yogamatte angeschafft. Das Tuch ist noch immer in Benutzung, aber bei bewegungsintensiveren Abläufen ist es doch oft verrutscht.  Auf dieser rutsche ich nun wirklich kein Stück mehr, selbst bei noch so schweißtreibenden classes. Ich bin von meiner Lululemon total begeistert. Sie ist so leicht, dass sie mich sogar auf Dienstreise begleiten durfte.

Meine Liebe zum Yoga ist (neu)erwacht und ich kann mir meinen Alltag ohne schon gar nicht mehr vorstellen.

In diesem Sinne:



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