Montag, 31. März 2014

Mutige Männer

 
Stolz ich bin, auf meine beiden kleinen-Männer!!
 
Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen des Sports. Am Samstag ging es für den kleinen-kleinen-Mann zum Bambini-Lauf aufs Tempelhofer Feld. In der Kita hatten sie schon fleißig trainiert die Jungens.
 
Anfangs war ich ja skeptisch, ob der kleine-kleine-Mann da mitlaufen wird. Wer ihn kennt, weiß, dass er da eher was empfindlich ist. Viele Menschen - und dann auch noch Fremde - sind so eher nicht so seins und er geht dann gern mal in die Total-Verweigerung.
 
Wir haben also die Tage vor dem Lauf versucht, ihn behutsam zu Hause da ran zu führen; ihm erklärt, dass es voll werden wird, dass es nicht darum geht als erster durchs Ziel zu laufen und sich im Gedränge schlecht zu fühlen usw.
 
Getroffen haben wir uns mit den anderen aus der Kita vor dem Flughafengebäude. Da konnten wir schon mal einen Eindruck darüber erhalten, wie voll es wirklich werden würde. (ging noch)
Drinnen mussten wir uns dann erst mal anstellen, um die Kids anzumelden und Startnummern zu erhalten. (das war schon nicht mehr ganz so entspannt)
 
Jetzt noch viele Gruppenbilder zur Erinnerung. (da war der kleine-kleine-Mann dann gar nicht zu bewegen. Auf gar keinen Fall wollte er auf so ein Foto)
 
Macht ja nix. Also raus aufs Feld. Hier war dann echt einiges los.
 
 
 
Und dann, nachdem sich der kleine-kleine-Mann mehrfach rückversichert hatte, dass der große-kleine-Mann mit ihm gemeinsam laufen würde IST ER GELAUFEN!
 
Und die Hand des Bruders wurde nicht!!! losgelassen.
 
Ich würd mal sagen: Medaille und Eis waren redlich verdient.

Und der große??
Der durfte am Sonntag zum Abschied der C-Mannschaft vom Handball, bei der er immer mal wieder in der letzten Saison ausgeholfen hatte.
hier ging´s hin.


Zum ersten mal in seinem Leben ist der Junge Kart gefahren. Er war ziemlich aufgeregt und hatte echt Manschetten.

Sturmhaube gab es vor Ort, inklusive kurzer Einweisung. Was die Bedeutung der blauen Fahne war, sollte sich mein Junge ganz besonders merken.

Und dann ging es ab auf die Bahn. Ich sag mal so; aus meiner Perspektive war das ganze höllenlaut und ein ewiges Gestinke. Der Junge hatte Spaß - auch wenn er mit Abstand der langsamste war.

Stolz bin ich auf ihn. Es gehört schon eine ganze Portion Mut dazu, seine eigenen Grenzen zu erkennen und diese einzuhalten, auch wenn die anderen ihn Runde um Runde überholten.

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